Die Keyword-Recherche klingt erstmal einfach, aber es gibt erstaunlich viele Wege, wie man es falsch machen kann. Hier sind die Fallen, in die Sie besser nicht tappen sollten.
Trends hinterherlaufen, die schon vorbei sind
Nur weil ein Begriff gerade populär erscheint, heißt das nicht, dass er nächsten Monat noch relevant ist. Ich habe Leute gesehen, die aufwendige Inhalte zu einem Trendthema erstellt haben, nur um festzustellen, dass danach niemand mehr danach sucht. Schauen Sie sich den Verlauf über mehrere Monate an, nicht nur eine Momentaufnahme.
Lokale Aspekte außer Acht lassen
Wenn Sie ein lokales Angebot haben oder eine bestimmte Region ansprechen, müssen die Keywords das widerspiegeln. „Steuerberater" bringt Ihnen nichts, wenn Sie in Freiburg sitzen. „Steuerberater Freiburg" oder „Steuerhilfe Südbaden" sind deutlich sinnvoller. Viele vergessen diesen geografischen Zusatz komplett.
Saisonalität unterschätzen
Manche Begriffe werden nur zu bestimmten Zeiten gesucht. „Winterreifen kaufen" im Juli zu bearbeiten macht wenig Sinn. Planen Sie Ihre Inhalte zeitlich passend. Google Trends zeigt Ihnen, wann bestimmte Begriffe typischerweise gesucht werden. Das hilft bei der Planung.
Zu komplizierte Tools am Anfang nutzen
Es gibt unzählige teure Keyword-Tools da draußen. Am Anfang brauchen Sie die nicht. Viele Leute verzetteln sich in komplizierten Analysen, statt einfach anzufangen. Die Google-Suchvorschläge und die „Ähnliche Suchanfragen" unten auf der Ergebnisseite sind kostenlos und zeigen Ihnen, was Leute wirklich eintippen.
Keywords in den Text quetschen
Nur weil Sie ein Keyword gefunden haben, heißt das nicht, dass Sie es zwanzigmal in einen Text stopfen müssen. Das liest sich furchtbar und Google mag das auch nicht. Schreiben Sie erstmal natürlich, das Keyword sollte da sein, aber nicht auf Biegen und Brechen. Wenn es sich nicht natürlich einfügt, stimmt wahrscheinlich was mit dem Keyword oder dem Textthema nicht zusammen.
