Nachdem ich jahrelang mit Leuten arbeite, die ihre Website bei Google sichtbar machen wollen, fallen mir bestimmte Muster auf. Die gleichen Fehler wiederholen sich ständig.
Sich nur auf Google verlassen
Google ist wichtig, keine Frage. Aber Ihre Zielgruppe sucht vielleicht auch auf YouTube, in Facebook-Gruppen oder in spezialisierten Foren. Ältere Erwachsene nutzen oft auch Gesundheitsportale oder regionale Websites. Schauen Sie, wo Ihre Leute tatsächlich nach Informationen suchen, nicht nur bei der einen großen Suchmaschine.
Kaufabsicht falsch einschätzen
Jemand, der „Digitalkamera Testbericht" sucht, ist in einer anderen Phase als jemand, der „Canon EOS 2000D kaufen Berlin" eintippt. Der erste informiert sich noch, der zweite will kaufen. Wenn Sie ein Produkt verkaufen, brauchen Sie Keywords mit klarer Kaufabsicht. Informationsbasierte Begriffe bringen Traffic, aber keine Kunden.
Die eigene Website-Struktur ignorieren
Sie finden tolle Keywords, aber haben nirgendwo auf Ihrer Seite einen passenden Platz dafür. Dann erstellen Sie wahllos neue Unterseiten, und das Ganze wird unübersichtlich. Überlegen Sie sich erst, wie Ihre Website strukturiert sein soll, und suchen Sie dann passende Keywords für diese Struktur.
Einmal recherchieren und nie wieder
Suchverhalten ändert sich. Was vor zwei Jahren funktioniert hat, kann heute irrelevant sein. Neue Begriffe tauchen auf, alte verschwinden. Keyword-Recherche ist nichts, was Sie einmal machen und dann abhaken. Schauen Sie mindestens alle paar Monate, ob Ihre Keywords noch Sinn ergeben.
Fragen komplett übersehen
Viele suchen in ganzen Fragen: „Wie finde ich einen guten Zahnarzt in meiner Nähe?" oder „Was kostet eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?" Diese Frageformate werden häufiger, besonders durch Sprachsuche. Wenn Sie nur an einzelne Wörter denken, verpassen Sie einen großen Teil der Suchanfragen. Listen Sie Fragen auf, die Ihre Zielgruppe tatsächlich stellt, und bauen Sie Inhalte darum.
